Fachgespräch: Extremwetter in Deutschland

Brauchen wir die Pflichtversicherung gegen Elementarschäden und wo stehen wir beim Katastrophenschutz?

Donnerstag, 09. Juni, 20-21:30 Uhr via Zoom

In wenigen Wochen jährt sich die Flutkatastrophe, die Teile von NRW und Rheinland-Pfalz verwüstet hat. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist klar, dass derlei Extremwetterereignisse uns in Zukunft häufiger und heftiger treffen werden. Neben den nötigen Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel stellt sich daher auch die Frage nach dem Umgang mit den Folgen.

Was müssen wir ändern, um Menschen in Risikogebieten besser zu schützen und wie kann Betroffenen im Schadensfall möglichst solidarisch und unbürokratisch geholfen werden? Ein aktuell in diesem Rahmen häufig erwähnter Ansatz ist die Pflichtversicherung für Elementarschäden. Sie würde das System staatlicher Nothilfen ersetzen. Gemeinsam mit Expert*innen wollen Leon Eckert und ich die Vor- und Nachteile eines solchen Versicherungsmodells erläutern.

Gäste:
Prof. Dr. Lothar Schrott (Uni Bonn, Experte für Katastrophenschutz)
Dr. Daniel Osberghaus (ZEW-Leibniz-Zentrum Mannheim, Experte für die ökonomische Analyse der Anpassung an die Folgen des Klimawandels)
Kristina Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Ahrweiler)
Mario Lennartz, stv. Landesbereitschaftsleiter des Deutschen Roten Kreuz Nordrhein, der bei der Flutkatastrophe 2021 im Einsatz war.

Zoom-Link:

https://us06web.zoom.us/j/87955942722?pwd=U1p2b3NGUkMydDIzOWZtVlZheVlQQT09

Eine Anmeldung ist nicht nötig.